Boualem Sansal

Foto: Roger von Heereman, MERLIN VERLAG

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*1948 in Theniet EL Had, Algerien. Der in der Nähe von Algier lebende Autor, gelernter Ingenieur und Ökonom, ist eine der wichtigsten Stimmen der französischsprachigen Literaturen und der Algeriens. Mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2011) und zahlreichen anderen Literaturpreisen ausgezeichnet (zuletzt 2015 Grand Prix du Roman de l’Académie française), führt Sansal mit 2084 – Das Ende der Welt seine kontrovers diskutierte Auseinandersetzung mit dem Islamismus in Romanform fort. Er imaginiert einen totalitären islamistischen Staat, der nur eine einzige verordnete Wahrheit duldet und Freiheit, Denken oder Individualität abgeschafft hat. Nur Ati, die Hauptfigur, stellt unerwünschte Fragen …