Das Fest und seine Gäste

Das Fest und seine Gäste – U slavnosti a hostech

Theater. Jan Němecs Film Das Fest und die Gäste von 1966 ist eines der Schlüsselwerke der tschechischen „neue Welle“. Eine Gruppe von Freunden wird auf dem Weg zu einem Fest von Fremden festgehalten und schikaniert. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Schikane von langer Hand geplant ist. Die Gäste müssen auf die Situation reagieren: mit Anpassung oder Flucht. Der Film, eine Parabel auf die politische Situation in der Tschechoslowakei Ende der 1960er Jahre, wurde nach seiner Fertigstellung nach Cannes eingeladen, in der Tschechoslowakei allerdings sofort verboten und konnte erst nach 1989 wieder gezeigt werden.
Katharina Schmitt und das Team des Studio Hrdinů haben sich das Drehbuch als Ausgangspunkt für eine Untersuchung von Machtmechanismen und Reaktionen auf gesellschaftlichen Druck vorgenommen. Das Fest und die Gäste ist eine Inszenierung über die Macht der Konformität heute und den Totalitarismus der Gemütlichkeit.

Dauer: 90 Minuten. Die Inszenierung besteht aus einem Spaziergang an drei Spielorte.

REGIE Katharina Schmitt
DRAMATURGIE Jakub Režný
BÜHNE Pavel Svoboda
KOSTÜME Tereza Beranová

MUSIK Pasi Mäkelä
MIT Michal Kern, Marta Vítů, Petr Vaněk, Ivana Uhlířová, Jiří Štrébl, Eva Salzmannová,
Lukáš Karásek und Pasi Mäkelä