Dragan Velikić

Foto: Mikovan Milenkovic

*1953 in Belgrad (ehemals Jugoslawien). Dragan Velikić lebt als freier Schriftsteller in Belgrad. Er war zuvor als Journalist, Chefredakteur und einige Jahre auch als serbischer Botschafter in Österreich tätig. Seine Bücher wurden in sechzehn Sprachen übersetzt. Seine Themen sind immer wieder die politischen Umwälzungen in seiner ehemaligen Heimat, die Kriege, Vertreibung und Emigration. 2014 erschien sein Roman Bonavia (Hanser). Für Jeder muss doch irgendwo sein (Hanser 2017, Übersetzung von Mascha Dabić) erhielt er zum zweiten Mal den NIN-Preis, die höchste literarische Auszeichnung Serbiens. Dragan Velikićs in Serbien erfolgreichster Roman ist eine Hommage an seine Mutter, an ein Land, eine Zeit und Menschen, die es nicht mehr gibt.

Lesung am 12.11.2017: Jeder muss doch irgendwo sein

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