Feridun Zaimoglu

Foto: Florian Thoss

Foto: Florian Thoss

*1964 in Bolu, Türkei. Feridun Zaimoglu kam 1965
zusammen mit seinen Eltern nach Deutschland
und wohnte den Großteil seiner Jugend in Berlin,
Bonn und München, bevor er nach Kiel ging, um
dort Kunst und Medizin zu studieren. Als Literaturkritiker und Essayist schreibt er heute für verschiedene Zeitungen wie DIE ZEIT, Die Welt und den Tagesspiegel. 1997 wurde sein Debütroman Kanak Sprak (Rotbuch, 1995) unter anderem vom Jungen Theater Bremen adaptiert. 2004 hatte er eine Gastprofessur an der FU Berlin inne, wo er die Vorlesungsreihe „Literature to go“ abhielt. 2005 erhielt er ein Stipendium an der Villa Massimo. Erlebnisse dieses Rom-Aufenthalts verarbeitete er in seinem Buch Rom intensiv (Kiwi, 2007). Im vergangenen Jahr veröffentlichte er sein Buch Siebentürmeviertel (Kiepenheuer & Witsch, 2015), eine Familiensaga zwischen Orient und Okzident. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Zaimoglu auch als bildender Künstler aktiv. Im Rahmen der diesjährigen globale° werden seine Bilder ausgestellt.