Herfried Münkler

°1951 in Friedberg/Deutschland, hat nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft als Schüler Iring Fetschers zuerst Politikwissenschaft an der Uni Frankfurt gelehrt, bevor er von 1992 an den Lehrstuhl für Politische Theorie an der Humboldt-Universität innehatte. Sein wissenschaftliches Werk mit den Schwerpunkten Kriegsgeschichte und -theorie, Risiko und Sicherheit sowie Kultur- und Ideengeschichte wurde vielfach ausgezeichnet. Als Kolumnist der Frankfurter Rundschau und streitbarer Verfechter seiner Ansichten ist er einem weiten Publikum bekannt. Besonders zu erwähnen sind folgende Bücher: Machiavelli. Die Begründung des politischen Denkens der Neuzeit aus der Krise der Republik Florenz (Fischer TB Verlag 2004), Der große Krieg. Die Welt 1914-1918 (Rowohlt 2013) und Der dreißigjährige Krieg – Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618-1648 (Rowohlt 2017).