Murat Isik

Foto: Merlijn Doomernik

Foto: Merlijn Doomernik

*1977 in Izmir, Türkei. Murat Isik verließ die Türkei mit seiner Familie kurz vor dem Militärputsch im Jahr 1980 und lebte in Hamburg und Amsterdam. Dort und in San Francisco studierte er Jura. Er schreibt regelmäßig Kolumnen und Kurzgeschichten. 2007 gewann er den Juni-Kunstmaand-Kurzgeschichten-Wettbewerb, 2011 erhielt er den El-Hizjra-Literatur-Preis für seine Kurzgeschichte De laatste reis. Sein Debüt Verloren grond (Ambo Anthos, 2012) wurde mit dem De Bronzen Uil Publieksprijs ausgezeichnet. Das Buch mit dem deutschen Titel Das Licht im Land meines Vaters (Arche, 2016) basiert auf seiner eigenen Familiengeschichte und schildert das innige Verhältnis
zwischen Vater und Sohn vor dem Hintergrund der türkischen Geschichte des 20. Jahrhunderts: der religiösen Konflikte, dem Völkermord an den Armeniern, dem rückständigen Land und dem rasanten Wirtschaftsboom in den Städten.