Shida Bazyar

Joachim Gern

Foto: Joachim Gern

*1988 in Hermeskeil, Deutschland. Shida Bazyar studierte Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie erhielt ein Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung und im Rahmen der Klagenfurter Tage der Deutschsprachigen Literatur ein Stipendium im Literaturkurs 2012. Ihre Kurzgeschichten veröffentlichte sie bereits in Zeitschriften und Anthologien. Derzeit lebt sie in Berlin und arbeitet als Bildungsreferentin für Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Brandenburg.

In diesem Jahr erhielt sie den Ulla-Hahn-Preis für ihren Debütroman Nachts ist es leise in Teheran (KiWi, 2016). Darin spannt sie einen Bogen über vier Jahrzehnte, angefangen 1979 im Iran bis ins Deutschland der Gegenwart und erzählt eine mitreißende Familiengeschichte zwischen Revolution und Flucht, Hier und Dort, alter und neuer Heimat.