Max Czollek und Deniz Utlu: Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur

SCHWERPUNKTWOCHENENDE: Verbotene Bücher
Kleines Haus

Max Czollek & Deniz Utlu:
TAGE DER JÜDISCH-MUSLIMISCHEN LEITKULTUR

Zwischen dem 3. Oktober und dem 9. November 2020, findet der dezentrale Kongress „Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur“ an verschiedenen Kulturinstitutionen im deutschen Sprachraum statt, um zu zeigen, was bereits an radikaler kultureller Vielfalt existiert. Indem die Veranstaltungen unterstreichen, dass die deutsche Gesellschaft nicht auf das Arsenal tradierte politische Ordnungs- und Identifikationskonzepte angewiesen bleiben muss, nehmen die TdJML die Diskussion der letzten Jahre auf und suchen nach Alternativen zu Integration, Heimat und Leitkultur. Das Label jüdisch-muslimisch bedeutet dabei ausdrücklich nicht eine Beschränkung auf Juden*Jüdinnen und Muslim*innen, sondern stellt die Frage nach einem neuen postmigrantischen Antifaschismus zwischen Feminismus, Rassismus- und Antisemitismuskritik.

Die Veranstaltung wird online übertragen.

In Zusammenarbeit mit der Sparkasse Bremen

Workshop: Literatur übersetzen – Kulturen übersetzen

WORKSHOP: LITERATUR ÜBERSETZEN-KULTUREN ÜBERSETZEN

Workshop der Universität Bremen

11:00-11:15 Uhr: Einführung durch Prof. Elisabeth Arend (Uni Bremen/globale° e.V.)

11:15-11:30 Uhr: Vortrag: „Wenn Übersetzer ,Übersetzer‘ übersetzen …. 5 Bemerkungen zur Translation postkolonialer Literatur“ von Regina Keil-Sagawe (Romanistin/Publizistin/Übersetzerin, Heidelberg)

11:30-13:00 Uhr: Panel: Denkanstöße zu Fragen des Übersetzens

mit Prof. Dr. Hans Krings (Angewandte Sprachwissenschaft, Uni Bremen), Dr. Brigitte Döbert (Übersetzerin, Berlin), Regina Keil-Sagawe(Romanistin/Publizistin/Übersetzerin, Heidelberg), Eva Profousová (Übersetzerin,Hamburg), Madjid Mohit (Verleger, Bremen), Janka Wagner(Universität Oldenburg) Dr. Matthias Zach (Uni Göttingen, Forum für Globale Studien)

14:00 – 16:00 Uhr: Workshops der ÜbersetzerInnen

  • Brigitte Döbert: “Triester Trester. Grappa, Loza und tote Tutoren“
  • Regina Keil-Sagawe: „Die ,Khadratur‘ des Kreises“– Übersetzungsworkshop zur maghrebinischen Literatur
  • Eva Profousová: Mit fremden Schnäbeln reden: Bürgerfrust und Punkerwut bei Jaroslav Rudiš
  • Dr.jur. Miguel Sáenz: „Traducir para vivir, vivir para traducir“
  • Abdelkader Benali: Zur Übersetzung bildhafter Sprache

16:00 – 17:30 Uhr: Abschlussgespräch- Kurzberichte aus den Workshops / Diskussion

In Kooperation mit der Universität Bremen, der Universität Oldenburg, der Stiftung der Universität Bremen und dem Instituto Cervantes.
Ameldung unter 0421 218 68 051 und artes@uni-bremen.de