Tanja Langer

Foto: Barbara Schnabel

Tanja Langer studierte in München, Paris und Berlin Vergleichende Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. Während des Studiums machte sie eine Grundausbildung zur Fotografin und veröffentlichte in taz und zitty. 1990 zeigte sie an der Studiobühne der FU Berlin mit Othello ihre erste Inszenierung und arbeitete danach als freie Regisseurin für zeitgenössische Dramen an verschiedenen Berliner Theatern. Ihr Stück Hagazussa am Weiten Theater in Berlin-Hellersdorf wurde 1993 vom Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen als eins der zehn besten deutschsprachigen Stücke ausgezeichnet. Nach der Geburt ihrer drei Töchter (1993 und 1996) verlegte sie sich ganz aufs Schreiben: 1999 erschien ihr erster Roman Cap Esterel bei Volk & Welt, der sfb (rbb) produzierte ihr erstes Hörspiel Fluchtpunkte über die Flucht ihrer Mutter aus Oberschlesien. Es folgten Romane und Erzählungen, sie schrieb bis etwa 2007 für den Rundfunk (sfb /rbb), den Tagesspiegel, DIE WELT und Financial Times Deutschland. Sie erhielt diverse Stipendien, u.a. des Berliner Senats, Schloß Wiepersdorf, Ministerium für Kultur, Brandenburg.

Foto: Verlag Langen Mülle

2003 wurde sie Mitglied des P.E.N..
Tanja Langer arbeitet mit bildenden KünstlerInnen zusammen und ist eine Textdichterin für Neue Musik.Ihre Werke wurden ins Französische, Schwedische, Litauische, Englische, Italienische und Polnische übersetzt.

Bei der Globale° 2017 ist sie im Rahmen des Zweiten Globale°-Workshops zum Übersetzen zu Gast.

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