Tomer Gardi

Foto: Arie Kishon

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*1974 in Kibbuz Dan, Israel. Tomer Gardi studierte Literatur- und Erziehungswissenschaft in Jerusalem, Berlin und Be’er Scheva, Israel. Er war Herausgeber der Zeitschrift Sedek: A Journal on the Ongoing Nakba, ein Projekt der israelischjüdischen Initiative Zochrot, die die Erinnerung an die Vertreibung der Palästinenser im öffentlichen
Diskurs verankern will. Sein erstes Buch Stein, Papier (Rotpunkt Verlag, 2013) wurde 2011 auf Hebräisch veröffentlicht. Sein aktuelles Werk Broken German (Droschl-Verlag, 2016) ist in eben einem gebrochenen Deutsch verfasst und sorgte für Aufhebens beim diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis. Gardi zeigt auf, wie Sprache und Realität einander bedingen.