Yoko Tawada

Foto: Yves Noir

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*1960 in Tokio, Japan. Die Liebe zu Büchern wurde Yoko Tawada wohl schon von ihrem Vater, einem Buchhändler, in die Wiege gelegt. Die Schriftstellerin studierte Literaturwissenschaft in Tokio, später Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Hamburg und Zürich. Sie lebt in Berlin und schreibt sowohl in japanischer als auch in deutscher
Sprache. Zu ihren Werken zählen Essays, Prosa, Theaterstücke, Hörspiele und Lyrik. Im Jahr 1996 wurde Yoko Tawada mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Noch in diesem Jahr wird sie den Kleist-Preis erhalten. In Ein Balkonplatz für flüchtige Abende (konkursbuch, 2016) erzählt Yoko Tawada von einer „Loreley“,
die sich im Fluss irrt und an der Elbe landet, im Hamburg der 80er Jahre. In ihrem Essayband akzentfrei (konkursbuch, 2016) beobachtet die Autorin Begegnungen verschiedener Kulturen, sprachliche Missverständnisse und die Irrungen und Wirrungen des Alltags.