Gespräche zur Frage der jüdischen Literatur: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ – unter diesem Motto lädt ein eigens zu diesem Zweck gegründeter Verein ein, jüdische Kultur neu kennenzulernen und ihrer Vielfalt zu begegnen.
globale° greift diese Initiative auf und konzentriert sich auf das weite Feld der jüdischen Literatur. Dabei soll diskutiert werden, ob bzw. inwieweit die Zugehörigkeit von Autorinnen und Autoren zur jüdischen Kultur die Annahme einer spezifisch jüdischen Literatur rechtfertigt, ob sie diese erfordert oder ob eine solche Konstruktion nicht mehr zeitgemäß ist. Diese grundsätzlichen Fragen sollen in wissenschaftlichen Beiträgen ausgelotet und zusammen mit Festivalautorinnen und Autoren diskutiert werden. Exemplarische Texte jüdischer Autorinnen und Autoren werden von Schauspielerinnen oder Schauspielern gelesen.

Moderation: Elisabeth Arend

Wann und wo?
05.11., 17 Uhr, Institut français Bremen (Contrescarpe 19, 28203 Bremen)

Programm:

17:00     Begrüßung / Einführung
               von Elisabeth Arend (globale° / Universität Bremen)

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17:15- 17:45      „Aber kann man das überhaupt? Nicht erzählen, wo man herkommt?“ Deutsch-jüdische Gegenwartsliteratur
                             von Axel Dunker (Universität Bremen)

17:45 – 18:00     Lesung der Textpassagen Franziska Mencz (Theater Bremen)                     Diskussion

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18:00 -18:30       Jüdisches Erinnern I und II
                            von Thomas Nolden (Wellesley College, Wellesley MA)

 18:30 – 18:45    Lesung der Textpassagen Franziska Mencz (Theater Bremen)                     Diskussion

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18:45-19:15        Else Lasker-Schüler: Der Antisemitismus. Text und Kontext
                             von Gesa Dane (FU Berlin)

19:15-19:30        Lesung der Textpassagen Franziska Mencz (Theater Bremen)                     Diskussion

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19:30 -20:00       Abschlussdiskussion

 

Wir freuen uns sehr, dass der Autor Ron Segal und die Autorin und Publizistin Mirna Funk als Mitdiskutierende dabei sein und Auszüge aus eigenen Texten einbringen werden.

In Kooperation mit der Universität und dem Verein Alumni der Universität Bremen e.V.