Konferenz: Libri Prohibiti – Bücherverbote und Zensur

KONFERENZ

Mit dieser Veranstaltung wird der Themenschwerpunkt der globale° 2020 eröffnet und ein schon immer mit Literatur verbundener Problemzusammenhang ausgeleuchtet: Schreib- und Publikationsverbote, Zensur und Bücherverbrennungen. In Kooperation mit der Universität Bremen werden exemplarische Fälle verbotener oder verbrannter Texte der deutschen und russischen Literatur vorgestellt und Auszüge daraus von Schauspieler*innen der Shakespeare Company gelesen. Zur Sprache kommen wird aber auch die aktuelle Situation. Eingeladen sind u.a. Literaturwissenschaftler und Osteuropa-Expert*innen der Uni Bremen sowie der für „writers in prison“ zuständige Vertreter des PEN.

Programm

11:00        Prof. Dr. Elisabeth Arend (Uni Bremen, FB 10) : Eröffnung

 11:15        Dr. Uwe Spörl (Uni Bremen, FB 10): Studentische Aktivisten: die Bücherverbrennungen 1933 // Lesung (P. Lüchinger / S. Auerbach)

* Diskussion *

11:50      Prof. Dr. Axel Dunker (Uni Bremen, FB 10) : Ein Fall von (Selbst-)Zensur in der Adenauerzeit. // Lesung (P. Lüchinger / S. Auerbach)

* Diskussion *

12:30       Prof. Dr. Nikola Rossbach (Uni Kassel) : Zensur heute: analog und digital

* Diskussion *

 Mittagspause

 14:30           Prof. Dr. Wolfgang Kissel (Uni Bremen, Institut für Europastudien FB 8): Bibliozid und GULag der Bücher. Zur Kulturgeschichte der (post)sowjetischen Zensur // Lesung (P. Lüchinger / S. Auerbach)

* Diskussion *

15:10        Ralf Nestmeyer (Vizepräsident PEN Zentrum / „writers in prison“-Beauftragter) : Das gefangene Wort

* Diskussion *

16:00 Ende der Veranstaltung

Hinweis: Bitte melden Sie sich bis zum 25.10.  unter
artes@uni-bremen.de für diese Veranstaltung an. So haben wir einen besseren Überblick über den benötigten Platz, um für alle Teilnehmenden eine sichere Teilnahme zu gewährleisten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Alumni
der Universität Bremen e.V. statt.