Wüste

Wüste

Von: Anneke Schoon, Klasse Q1, Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg

Unter anderen Umständen wäre es eine Erinnerung gewesen. Eine, die vom Sommer und den Abenden erzählt, die wir damit verbrachten, in die Sterne zu starren. Unter diesen Umständen ist es bloß ein in der Zeit gefrorener Moment, der uns zeigt, wie tief wir in den Wünschen der Vergangenheit versunken sind. Ein wenig zu final und hoffnungslos. Vielleicht ist es auch nur die Einladung, eine schöne Erinnerung noch einmal zu erleben. Aber nach meiner Erfahrung funktionieren Erinnerungen nicht so. Das wäre zu leicht. Wir würden sie nie hinter uns lassen können. Wenn ich so darüber nachdenke, ist das vielleicht der Punkt an dem wir falsch abgebogen sind. Wir sind zu oft an dem Versuch gescheitert, in der Vergangenheit zu leben und den Moment zu ignorieren, dass wir vergessen haben, uns auf die Zukunft vorzubereiten. Wie gesagt, final und hoffnungslos.

Von: Caroline Renz, Klasse 12, Gymnasium Cäcilienschule Oldenburg

Tausend Spuren führen ins Nirgendwo. Und eigentlich noch viel mehr, denn sind sie erst einmal dort angekommen, so sind sie schon nicht mehr da, werden zu neuen Fährten und führen wiederum ins Nirgendwo und die gefühlte Unendlichkeit. Schau doch, die Spur vom Wind! niemals wird sie enden, denn der Wind ist wohl unendlich, weht ins Nirgendwo und die Unendlichkeit.
Setz dich hin, lass dich treiben, vom Wind, vom Sand, der Unendlichkeit und in das Nichts hinein.
Setz dich, die Vorstellung hat gerade erst vor einer Ewigkeit begonnen.
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